In Salem
Spezialschuhe für Menschen mit Diabetes
Medizinisch anerkannt, vielfältig und modischer denn je: das richtige Schuhwerk bei Diabetischem Fußsyndrom.
6 Kollektionen, ein Ziel


Die stille Gefahr des Nichtbemerkens
Die schlechte Stoffwechsellage bei Menschen mit Diabetes kann langfristig zu Nervenirritationen und -schädigungen führen. Das Diabetische Fußsyndrom gehört zu einer der möglichen Begleiterkrankungen.
Der Diabetische Fuß
Das Tückische ist die schleichende Entstehungsform: Durch die Nervenschädigungen, „Polyneuropathien“ in der Fachsprache, die bei etwa einem Drittel aller Menschen mit Diabetes langfristig auftreten, werden Druckstellen und kleine Wunden am Fuß nicht registriert. Wenn sich diese Wunden entzünden und Geschwüre entstehen, spricht man vom Diabetischen Fußsyndrom.
Da die Wundheilung wegen der Diabetischen Stoffwechsellage und aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Beinen zusätzlich beeinträchtigt ist, ist das Diabetische Fußsyndrom schwer zu kontrollieren. Das Risiko für erneute Wunden steigt, die Therapie wird zunehmend schwieriger und komplizierter. In den schlimmsten Fällen hilft nur noch die Amputation des betroffenen Fußareals.
Nicht jeder Mensch mit Diabetes erkrankt an Folgekomplikationen wie dem Diabetischen Fußsyndrom. Prävention spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Auch der Betroffene selbst kann etwas tun, um der unerwünschten Begleiterkrankung entgegenzuwirken: Tägliche Fußkontrolle, bei der auch die Angehörigen helfen können, und die Wahl des richtigen Schuhwerks sind zwei der wichtigsten Maßnahmen zur Risikominderung.


Der klinische Beweis
80% weniger Geschwürbildung im ersten Jahr
Dass ein geeignetes „Diabetes-Schuhwerk“ einen entscheidenden Beitrag zur Prophylaxe von Fußgeschwüren (Fußulzerationen) leistet bzw. wiederkehrende Entzündungen (Rezidiv) verhindern kann, zeigen auch die Ergebnisse einer klinischen Studie, die an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf durchgeführt wurde.
In dieser wurde bei 92 Diabetischen Hochrisikopatienten mit abgeheiltem Fußgeschwür das Wiederauftreten von Fußulzerationen in einem Zeitraum von 42 Monaten beobachtet. Ein Teil der Patienten trug dabei normales Schuhwerk, die anderen trugen den Diabetes-Spezialschuh LucRo classic.
Das Ergebnis: Die Rate an Geschwürrezidiven im ersten Jahr ließ sich bei den LucRo classic Trägern um 80 % verringern.

Das Rezept: Erster Schritt auf dem Weg zum Therapieerfolg mit einem medizinischen Hilfsmittel
Medizinische Hilfsmittel sind nach der Definition des SGB V Gegenstände, die erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind.
Sie sind grundsätzlich im Hilfsmittelverzeichnis gelistet und haben eine Hilfsmittelnummer.
Beispiele für Hilfsmittel sind Bandagen, medizinische Kompressionsstrümpfe und so weiter.
Die Verordnung von Arznei-, Verband- und Hilfsmitteln erfolgt über Muster 16. Ausnahmen bilden Seh- und Hörhilfen. Hierfür ist das Muster acht zu nutzen.
Hilfsmittel belasten nicht das Arztbudget.
In der Regel erfolgt bei medizinischer Notwendigkeit die Erstattung von Hilfsmitteln durch die gesetzlichen Krankenkassen. Die Höhe der Vergütung ist durch entsprechende Hilfsmittelverträge mit den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen geregelt. Informationen dazu sind teilweise auf den Internetseiten der Krankenkassen veröffentlicht.
Vor ORT
Bei der Beratung vor Ort steht die individuelle Anpassung im Mittelpunkt: Wir analysieren die konkrete Situation, messen und gehen auf ihre Bedürfnisse ein, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.

